Hexen-Stieg und Quedlinburg

Dieses Wochenende ging es mal wieder in den Harz. Gemeinsam mit Freunden wurde die erste Etappe des Harzer Hexen-Stieg gewandert. Bei strahlenden Sonnenschein im wunderschönen, wild-romantischen Bodetal, das bedeutendste deutsche Felsental nördlich der Alpen. Viele Mythen und Sagen ranken sich um dieses Gebiet und so unterhielten uns die Königstochter Brunhilde und der Riese Bodo, der Hexentanzplatz und die Roßtrappe.

Treffpunkt mit der Wandergruppe: Hauptbahnhof Halberstadt.
Harzer-Hexen-Stieg. Unsere Wanderroute für den heutigen Ausflug.
Die Roßtrappe hoch über dem Bodetal.
Granit und grün. 🙂

Übernachtet wurde im schönen Quedlinburg. Der Ursprung Deutschlands und eins der größten Flächendenkmäler Deutschlands.

In der historischen Altstadt befinden sich mehr als 2.000 Fachwerkhäuser aus acht Jahrhunderten, Gebäude aus der Renaissance und der Schlossberg mit romanischer Stiftskirche und Domschatz.

Eins der unzähligen Fachwerkhäuser. Und eine niedliche kleine Katze, die sehr neugierig war.
Ein sehr schönes altes Fachwerkhaus mitten in Quedlinburg.
Das älteste Haus der Stadt.
Der Marktplatz von Quedlinburg: Rathaus und Markkirche im Hintergrund.
Der Schloßberg und auch hier gibt es wieder wunderschöne Fachwerkhäuser so weit das Auge reicht.

Manchester

Wenn man spontan ein Wochenende weg möchte und es mal nicht London sein soll… dann geht es eben Manchester!

Nur knapp 2 Flugstunden entfernt, liegt diese tolle Stadt, in der sich Gebäude unterschiedlicher Epochen mixen. Von viktorianisch bis zur Moderne, von Fabrikgebäuden aus Backstein bis gotische Kathedralen. Alles liegt nah bei einander und man kann die Stadt bequem zu Fuß erkunden.

Das Fußball Museum im Norden der Stadt. Einer der modernsten Gebäude in dieser Gegend.
Die Kathedrale von Manchester.
Shambles Square mit seinen historischen Gebäuden unweit der Kathedrale.

Und nach dem Sightseeing kann man herrlich in einem Musical entspannen oder den Abend in einem der unzähligen Pups den Tag ausklingen lassen.

Manchester Central Library im Herzen der Stadt. Auch nach Sonnenuntergang ein interessanter Platz.

Wir haben das Musical „Funny Girl“ gesehen. Ein klassisches Musical aus den 60er Jahren, dass die Biografie der amerikanischen Schauspielerin und Sängerin Fanny Brice erzählt. Aber auch die Pups, besonders im Northern Quarter, sind nicht zu kurz gekommen.

Manchester Piccadilly. Ab hier erreicht man schnell und unkompliziert den Flughafen von Manchester.

Nur drei Tage in dieser schönen Stadt reichen nicht aus. Hier muss man noch mindestens ein weiteres Mal herkommen.

Budapest (und das Red Bull Air Race)

Wenn das Red Bull Air Race mal wieder in Budapest gastiert, dann muss man die Chance nutzen und gleich mal einen Ausflug dahin planen.
Die Metropole an der Donau ist immer einen Besuch wert. Vor allem wenn das Wetter auch noch so passt wie an diesem Wochenenden. Auf der westlichen Seite der Donau, der Buda-Seite, befindet sich neben der Zitadelle, der Gellertberg sowie der Burgberg mit dem königlichen Schloß und dem Burgpalast.

Auf dem Burgberg ist es ein wenig wie im Disneyland. Also mir die Häuschen da.
Blick vom Gellertberg auf die Donau und die Pest-Seite.

Auf der anderen Donauseite liegt Pest, der flache Teil der Stadt mit der Stephans-Basilika, der großen Moschee und der Markthalle (und natürlich unzähligen weiten Sehenswürdigkeiten).

Die St. Stephans Basilika ist wohl die schönste Kirche in Budapest. Ein Besuch ist auch die Aussichtsplattform wert, von der man einen herrlichen Blick über die Stadt genießt.

Verbunden werden die beiden Seiten Budapests durch viele Brücken: jede anders und jede schön auf Ihre Art und Weise.

Eine der vielen Brücken über die Donau.

Wenn man etwas Zeit und vor allem Lust hat, kann man auch schöne Plätze ausserhalb des Stadtzentrums entdecken und sich von den vielen verschiedenen Baustilen, Häuserfronten und Monumenten beeindrucken lassen.

Die Burg Burg Vajdahunyad im Stadtwäldchen, die auf Wunsch im 19. Jh. erbaut wurde und alle Stile vereinigt, die es zu diesem Zeitpunkt in Ungarn gab. Es scheint nichts so recht zusammen zu passen und doch muss man begeistern hinschauen.
Die Kettenbrücke ganz nah!

Die Kettenbrücke, eine der schönsten Brücken, ist die erste „Hürde“ des Red Bull Air Races. Bevor die Piloten in den Track starten, muss diese Brücke unterflogen werden. Eine spannende Sache 🙂

Das Rennen, mitten in der Stadt, war genial und von der Atmosphäre einmalig. Nur leider hatte der deutsche Pilot wenig Glück (oder einfach nur ein schlechtes Wochenende???) und ist bereits in der ersten Runde (Round of 14) ausgeschieden. Es hat nich sollen sein.

Die Streckenführung ist in Budapest einmalig: sehr nah für die Zuschauer und grade deshalb auch sehr spannend. Vor allem wenn man die Flugzeuge schon den von weiten in der gesamten Stadt hören kann.
Smoke on…

Straßburg

Seit einiger Zeit wollte ich nun schon ins Elsaß und nun ging es für ein paar Tage mit einer Freundin nach Straßburg. Der Trip wurde sehr spontan geplant, aber das sind ja immer die besten Ausflüge 🙂

Übernachtet wurde in einer sehr schönen Ferienwohnung in Petit France unweit der historischen Altstadt. Nur wenige Schritte bis zur Ill und einer ihrer unzähligen Brücken.

Blick im Petit France auf die Ill und die wunderbaren Fachwerkhäuser.

In Straßburg lässt es sich aushalten: viele kleine Cafés und Restaurants, kleine Parkanlagen zum verweilen und immer ein guter Tropfen Weißwein 🙂

Vom schattigen Plätzchen aus: Blick auf die Altstadt und damit noch mehr Fachwerk.

Natürlich stand auch ein Besuch im Münster auf unserem Programm:

Sehr beeindruckend ist der erste Blick auf das Münster. Und jedes weitere Mal staunt man über diesen Bau.
In der Abendsonne scheint es fast als wäre es mit Gold überzogen.

Und wenn einem die Stadt einmal zu klein wird, kann man zu Fuß oder mit einem der vielen Ausflugsboote das europäische Viertel besuchen:

Hier wird also die Politik Europas gemacht.
Die Zentrale des Deutsch-Französischen Fernsehsenders arte, unweit des europäischen Viertels.
Wer nicht laufen mag, kann eins dieser Boote nutzen. Es gibt sie natürlich auch „oben ohne“.

Und wenn wir schon einmal im Elsaß ist, dann muss man auch in die Weinstraße. Unser Ziel: Molsheim.

Der Ort lebt vom Weinanbau und von Touristen. Bekannt ist er allerdings auch durch seine Verbindung zu Bugatti.
Wein so weit das Auge reicht. Und das bei tollem Wetter.

Schöne Tage waren es in Straßburg, leider waren sie viel zu schnell vorbei. Ich freue mich schon auf unseren nächsten gemeinsamen Ausflug.

Ferienwohnung am Fleesensee

Für das lange Himmelfahrtswochenende ging es mit Freunden in eine  sehr schicke Ferienwohnung an den Fleesensee, in den Ort Göhren-Lebbin.

Der Marktplatz in Göhren-Lebbin. Hier gibt es übrigens sehr viele Golfplätze 🙂

Die Anreise begann in Röbel, ein kleiner Ort am Westufer der Müritz. Neben kleinen bunten Häusern und einer sehr tollen Mühle, gibt es hier vor allem einen Hafen. Von diesem ging es mit der weißen Flotte los zur drei Seenrundfahrt. Eine sehr schöne, wenn doch eher bei Senioren beliebte,  Ausfahrt. Die Stunde Aufenthalt in Waren wurde für Kuchen in Tortenhuus genutzt.

Auf der Drei-Seen-Ausfahrt ab Röbel…

Ab Waren kann man sehr schön den Tag mit einer Draisinenfahrt verbringen. Durch die Natur und immer der Sonne hinterher.

…immer den Gleisen entlang…

Zu Empfehlen ist auch ein Ausflug nach Malchow. Eine sehr schöne kleine Stadt auf einer Insel, mit Damm und mit einer Drehbrücke. Ach ja, und es gibt auch hier wieder eine Mühle 🙂

Blick auf die Inselstadt Malchow vom Wäschplatz.

Auf alle Fälle lohnt auch ein Ausflug in den Bärenwald

Bärchen im Bärenwald.

Butjadingen und Umgebung

Am langen Osterwochenende ging es an die Niedersächsische Nordseeküste, auf die Halbinsel Butjadingen. Übernachtet wurde, der Jahreszeit entsprechen, in einem Mobilheim auf einem Campingplatz im kleinen Örtchen Burhave. Da unsere Übernachtung hinter dem Deich lag, gab es täglich einen traumhaften Blick auf die Nordsee.

Blick auf die Nordsee.

Getroffen haben wir uns im Bremerhaven. Leider war es etwas nass und vor allem auch kalt. Nur der Blick auf das Atlantic Hotel Sail City lässt einen warm werden: Es erinnert stark an die Emirate 🙂

Atlantic Hotel Sail City

Die Halbinsel Butjadingen liegt zwischen Weser und dem Jadebusen und ist recht dünn besiedelt. Also jedenfalls von Menschen. Schafe gibt es viele und auch Kühe, Pferde und Möwen.

Das Schaf hat noch locken. Also kein Sturm in Sicht.

Am Ostersonntag ging es dann nach Bremen. Nach nur knapp einer Stunde Fahrzeit hatten wir diese schöne Hansestadt erreicht. Und nach dem Regen, konnten wir auch endlich das Rathaus, dem Roland, dem Dom und all die vielen anderen Sehenswürdigkeiten besuchen.

Die Bremer Stadtmusikanten. Ein Muss bei einem Bremenbesuch.
Das Rathaus und davor der Roland.

Und so haben wir ein tolles langes Wochenende an der Nordseeküste verbracht; uns gut erholt, viel gesehen und vor allem haben wir uns gut erholt.

Osterfeuer hinter dem Deich in Burhave.
Der kleine Hafen von Burhave im Sonnenuntergang.

Hamburg

Ein Wochenende zwischen Alster und Elbe und das bei schönsten Wetter. Eigentlicher Grund für den Ausflug war der Besuch des Musical Aladdin in der Neuen Flora. Und wenn man schon einmal in der Hansestadt ist, dann sollte man den Tag in vollen Zügen genießen.  Dank frühen Start und kurzer Anreise beginnt der Tag in Hamburg schon kurz von 10:00 mit Frühstück am Rathausmarkt.

Das Hamburger Rathaus. Bei dem strahlenden Himmel könnte man meinen, dass es schon Frühling ist. Nur die Temperaturen sind noch winterlich kalt.

Als erstes geht es auf den Michel. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick über die Stadt und kann entscheiden, was man als Nächstes alles sehen möchte. Und die Auswahl an Zielen ist groß. Da reicht kein Wochenende alleine.

Hauptkirche St. Michaelis, auch liebevoll Michel genannt.
Der Blick vom Michel in Richtung Landungsbrücke…
… und Richtung Rathaus.

Vom Michel aus ist es nicht weit bis zu den Landungsbrücken. Einer der beliebtesten Plätze bei Touristen und Einheimischen.

Hamburger Landungsbrücken. Von hier aus starten Touristen mit Barkassen in See. Fahrten rund um das Hafenbecken sind sehr beliebt.

Die neuste Attraktion in der Speicherstadt: die fertiggestellte Elbphilharmonie.

Elbphilharmonie.
Kleine Kanäle und tolle Backsteingebäude: die Hamburger Speicherstadt.

Leider hat sich die Sonne am Sonntag nicht mehr zeigen wollen, aber auch mit Wolken ist Hamburg immer eine Reise wert.

Blick über die Binnenalster.

 

Madeira im Dezember

Weihnachten bei 20°C und am Meer. Warum nicht?

Das klang so gut, dass es recht kurzentschlossen am 23.12. nach Madeira ging. Die Garteninsel, die ganzjährig mit milden Klima und üppiger Natur, steilen Felsen und vor allem vielen Wanderwegen lockte.

Übernachtet wurde im Hotel Panoramico Funchal, hoch oben über der Stadt und dem Hafen. Von hier aus hat man einen unglaublich schönen Ausblick auf die Stadt und man sieht sofort, wenn wieder ein großer Kreuzfahrtdampfer zu Gast auf der Insel ist.

Ausblick vom Hotel auf die Stadt und den Hafen.

Gleich am Ankunftstag gab es ein Straßenfest: „Marktnacht am Mercado dos Lavradores“. Zu diesem Anlass wurden viele größere und kleinere Straßen rund um die Markthalle abgesperrt und mit Verkaufsständen und Bühnen besiedelt. Neben Getränken gibt es viel zu Essen und überall schallt Musik durch die Gassen. Aber auch ohne Fest ist die Markthalle ein sehr interessanter Platz mit ihren vielen Obst-, Gemüse- und Fischhändlern.

Die Markthalle von Funchal.

Dank Mietwagen ging es wieder quer über Insel. Die steilen Straßen sind landschaftlich sehr schön, aber der kleine Fiat Punto hatte schon das ein oder andere Mal zu kämpfen. Dafür wurden wir aber bei jedem Halt mit wunderbaren Aus- und Einblicken belohnt:

Blick zum östlichen Ende der Insel:

Die Küstenlinie.

Natürlich musste auch der höchste Berg der Insel erwandert werden: der Pico Ruivo (1.862m). Die Anstrengung hat sich auf alle Fälle gelohnt, der Ausblick ist unglaublich schön.

Blick vom Pico Ruivo, dem höchsten Berg Madeiras.

Nicht ganz so hoch liegt der Stadtteil Monte (nur 550m).  Er ist aber ebenso empfehlenswert. Der Villenvorort von Funchal ist bequem mit der Seilbahn zu erreichen und erwartet einen mit schönen Gärten, der Wallfahrtskirche Nossa Senhora do Monte und natürlich wieder einem tollen Ausblick. Und wenn man nicht wieder mit der Seilbahn zurück ins Tal möchte, kann man sich einen Schlitten inklusive zweier Schlittenfahrer mieten. Damit geht es, auch ohne Schnee und Eis, hinab ins Tal.

Schlittenfahrt bei über 20°C und ohne Schnee. Von Monte aus der schnellste Weg nach unten. Die Herren warten noch auf die nächsten Fahrgäste…

Hat man den Weg ins Tal zurück gelegt, gibt es auch hier viel zu entdecken. Neben der alten Festung direkt am Meer, locken die Gassen der Zona Velha mit ihren bunt gestalteten Türen und Häusern. Zum Verweilen gibt es hier viele kleine Restaurants und Bars.

Traumhaft ruhige Gassen in Velha.

Den Sonnenuntergang sollte man mindestens einmal hoch oben über Stadt erleben. Vom Fortaleza do Pico kann man diesen besonders gut erleben.

Blick vom Fortaleza do Pico über Funchal.

Möchte man das alte Madeira erleben, sollte man einen Abstecher in eins der alten Fischerdörfer machen. In Câmara de Lobos, die älteste Siedlung Madeiras, liegen im idyllischen Hafen unzählige bunte Fischerboote. Den zugehörigen Fischern kann man in einer der vielen Bars beim Kartenspielen zuschauen.

Der Hafen des Fischerdorfes Câmara de Lobos. Hier scheint die Zeit stehen zu bleiben.

Neben Bergwanderwegen, gibt es auch unzählige Wanderungen entlang der alten Levadas. Die alten Wege wurden entlang der Wasserrinnen gebaut, die die Bauern für ihre Kontrollgänge und zum Reinigen nutzen. Viele der Levadas sind stark bewandert, aber mit etwas Glück findet sich auch eine weniger bekannte Route auf der man die Ruhe die Natur genießen kann.

Immer entlang der Levada…
…und das Ziel der Wanderung entlang des Ribeira Grande.

Und auch bei warmen Temperaturen und Meeresrauschen kommt Weihnachtsstimmung auf. Im Dezember ist die gesamte Insel bunt geschmückt und sobald es dämmert leuchtet jedes noch so kleine Dorf in bunten Farben.

Funchal am Abend.
Einer der unzähligen bunten „Weihnachtsbäume“…
…und auch von Innen sehen die „Weihnachtsbäume“ wunderbar aus.

Einmal um die Insel und manchmal einfach abgekürzt:

Stolberg (Harz)

Dieses Wochenende ging es zum Mädels-Wandertag in den Harz.

Unser Ziel Stolberg (Harz) ist eine wunderschöne kleine Stadt in den farbenprächtigen Tälern der Thyra und ihren Zuflüssen im Südharz. Stolberg hat wohl die schönsten und farbenfrohsten Fachwerkhäuser in der Region und ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert (sogar bei Regen und Kälte).

Eins der schönsten Fachwerkhäuser ist die prächtige Alte Münze, welches in der Niedergasse steht. Es wurde bereits 1535 erbaut und war der Sitz der Münzerei. Heute beherbergt das Haus ein Museum über Münzerei und Stadtgeschichte. Hier werden sogar Samstagabend Führungen angeboten.

Vom ursprünglichen Rathaus steht heute leider nur noch der Saigerturm.

Der Saigerturm, Zugang zum Marktplatz.
Der Saigerturm, Zugang zum Marktplatz.

Durch sein enges Tor erreicht man den Marktplatz mit seinem Ensemble von Fachwerkhäusern, dem Rathaus (hat nur eine Freitreppe), der spätgotischen Kirche und vielen Hotels und Restaurants.

Der Marktplatz von Stolberg.
Der Marktplatz von Stolberg.

Von hier aus gelangt man auch zum Renaissanceschloss, welches vom 13 Jh. bis 1945 Sitz des Grafengeschlechts von Stolberg war. Das Schloss liegt auf einem Berg über der Stadt und eröffnet einen tollen Blick über das Tal der Thyra.

Blick vom Schloss auf die Stadt.
Blick vom Schloss auf die Stadt.

Samstag war dann unser Wandertag. Dieser ging durch Regen und Matsch zum Josephkreuz. Es gilt als das größte eiserne Doppelkreuz der Welt und wurde 1896 erbaut. Seitdem ist ein beliebtes Ausflugsziel bei jung und alt. Auch uns hat es hier gefallen, was vielleicht auch an dem Glühweinverkauf lag.

Das Ziel unserer Wanderung: das Josephkreuz.
Das Ziel unserer Wanderung: das Josephkreuz.

Leider geht so ein Wochenende viel zu schnell vorbei und so mussten wir heute für alle wieder Heim. Vorher ging es allerdings noch zum Fabrikverkauf von Friwi (Kekse und Gebäck).

Es war nicht unser letzter Besuch in Stolberg und auch nicht der letzte Mädelsausflug!

Wochenende in Zürich

Anfang Oktober ging es für ein langes Wochenende nach Zürich. Die Wahl fiel nicht durch Zufall auf die 400.000 Einwohner Stadt in der Schweiz, sondern wir wollen Freunde besuchen und die Leute treffen, mit denen wir vor gut zwei Jahren durch Südafrika gereist sind. 

So fuhren wir am Freitag Vormittag los ins schweizerische Dörfli. Dank viel Verkehr auf deutschen Autobahnen und dem Feierabendstau in der Züricher Innenstadt waren wir pünktlich zum Abendessen da 😔

Am Samstag ging es nach dem Frühstück auf den Uetliberg. Auf rund 869m Höhe finden Ausflügler Wanderwege, einen tollen Ausblick auf den Zürichsee und natürlich auf die Stadt. Für den Weg nach oben haben wir die Uetlibergbahn genommen. Nach unten ging es zu Fuß und dank schönem Wetter und Sonnenschein war das ein toller Spaziergang.

Blick vom Uetliberg.

Am Abend gab es dann Käsefondue in die Walliser Kanne. Ein sehr leckeres Abendessen in netter Gesellschaft und mit Erinnerungen an unseren gemeinsamen Südafrika Trip. Es wurden Fotos geschaut und alte Geschichten ausgegraben. Natürlich gab es auch einen Besuch im Niederdorf mit schmalen Gassen voll mit Restaurants, Bars und Kneipen. Cocktails inklusive.

Innenstadt bei Nacht.

Am Sonntag wurde Zürich vom Boot aus erkundet. Über die Limmat ging es bis zum Zürichsee und vom Anleger am Bürkliplatz zu Füß zurück durch die Stadt. Natürlich durfte auch ein Besuch bei Sprüngli nicht fehlen 🍫

Blick vom Lindenhof über die Limmat.

Auf dem Rückweg nach Deutschland haben wir noch am Rheinfall gestoppt. Bei wunderschönen Sonnenschein hat uns dieser am Montag empfangen und für unseren Kurztrip war es ein passendes Ende. 

Eins ist klar: Schweiz, wir kommen wieder!

Rheinfall im Sonnenschein.